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Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht zum Iomega iConnect.

Lange hatte ich nach einer Möglichkeit gesucht meine USB-Festplatten netzwerkfähig zu machen, damit ich mit allen PC darauf zugreifen kann. Das ist zwar ansich nicht schwierig, aber nach dem Testen einiger Geräte musste ich feststellen, dass diese nichts für mich sind.

Da ich die Netzwerklaufwerke gern über „Netzwerk verbinden“ in meinen Windows-Explorer einbinden wollte. Doch dafür wird SMB benötigt.

Nun wurde mir Anfang des Jahres das Iomega iConnect empfohlen. Bis es endlich auf dem deutschen Markt erhältlich war musste ich noch Monate warten.

Das Gerät versprach viel:

  • NAS-System mit extern angeschlossenen Festplatten
  • Flash-Drives ins Netzwerk bringen
  • Datenreplikation zwischen den angeschlossenen USB-Laufwerken
  • Synchronisation von Dateien mit anderen Netzwerklaufwerken
  • WLAN-fähig
  • von unterwegs aufs Heimnetzwerk zugreifen
  • Unterstützung von UPnP und DLNA
  • Nutzung als Druckerserver
  • und noch vieles mehr…

Doch nun zur Realität.
Gerät angeschlossen, Software installiert und kein iConnect gefunden. Den Support angeschrieben, ich solle doch DHCP auf meinem Router aktivieren. Das habe ich auch getan, doch es half nichts. Immer noch kein Gerät gefunden.
Beim nächsten Versuch des Supports sollte ich mit Hilfe eines USB-Sticks den iConnect reseten und neue Software draufspielen. Das funktioniert zwar, änderte aber nichts am Ergebnis.

Dann schaute ich in das Forum von Iomega und fand einige User die genau das gleiche Problem hatte. Und zwar das die blaue LED nicht aufhörte zu blinken.
Das bedeutet nämlich, dass der iConnect nicht richtig hochgefahren ist.

Andere Probleme gibt es mit Festplatten über 500 GB und Dateien über 2GB. Diese sollen auch nicht verarbeiten werden können.
Und vorallem soll die Übertragungsgeschwindigkeit sehr langsam sein. In einer Amazon-Rezension ist auch die schwache WLAN-Leistung bemängelt worden. Sie habe nur eine ähnliche Reichweite wie Bluetooth. Scheint mir auch logisch, da ich an dem Gerät keine Antennen erkennen konnte.

Die Bewertungen auf dem amerikanischen Amazon.com sind schon sehr negativ. Von 20 Bewertungen sind 13 mit der schlechtesten Note zensiert worden.

Im deutschen Amazon gibt es sogar nur schlechte Bewertungen.

Fazit: Das Iomega iConnect wird wohl mein erstes und letztes Produkt der Marke Iomega gewesen sein. Leider wird der Kaufinteressent hiermit zum Beta-Tester umfunktioniert.

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